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DEFAULT : Plastikfreier Einkauf auf Pellworm
14.07.2015 14:12 ( 1578 x gelesen )

Plastikfreier Einkauf auf Pellworm

Tatsächlich ist am 18. März 2014 die 5. Klasse der Hermann-Neuton-Paulsen-Schule losgezogen, um einzukaufen und dabei zu versuchen, möglichst auf Plastik zu verzichten – besonders in Form von Verpackungsmaterial und als Transportmittel...



Grund dafür war die Untersuchung des Spülsaums im Januar und der damit einhergehenden Müllsammelaktion, bei der die Kinder feststellten, dass es hauptsächlich Plastikteile waren, die sich zu Hauf an der Wasserkante fanden. Um herauszufinden, wo diese große Menge ihren Ursprung hat, schauten sie sich in ihrem Alltag um. Der tägliche Einkauf, insbesondere von Lebensmitteln, trat schnell in den Vordergrund.

Und so machten die Junior Ranger sich auf den Weg. In drei Gruppen arbeiteten die Kinder eine Einkaufsliste ab, jeweils eine bei Edeka, Markant und dem Ütermarker-Hof.

Keine einfache Aufgabe! Klar, für Obst und Gemüse kann man Leinenbeutel mitbringen oder bei Markant und dem Bioladen Papiertüten benutzen.

Aber Käse ohne Plastik? Quark im Glas? Weshalb ist Bio-Gemüse in Plastik eingepackt und die Alternative nicht? Und warum sind einige Gurken eingeschweißt und der Feldsalat in Plastik verpackt?

Die Kinder überlegten eifrig, diskutierten und fragten schließlich, ob man den Käse nicht in Papier verpackt oder in die eigene Brotdose gelegt bekommen könnte. Und wenn es Brot nur  in Plastiktüten gibt – dann gibt es Brot beim Bäcker alternativ in Papier. Natürlich macht eine große Quarkpackung auch weniger Müll als zwei kleine!

Für ihre Aktion erhielten die Kinder Lob und Anerkennung von den Verkäufern und anderen Kunden. Es fanden sich sogar Nacheiferer, die kurzerhand zum allerersten Mal zur Papiertüte griffen. Ein guter Erfolg!

Nach dem Einkauf fuhren die Junior Ranger mit dem Rad zur Schule. Trotz Gegenwind und einem platten Reifen war die Stimmung ausgelassen, während in der Schulküche aus den Einkäufen Obstsalat, Kräuterquark, Feldsalat und Schnittchen zubereitet wurden. Nur die H-Sahne aus dem Tetrapack wollte beim Butterschütteln partout nicht fest werden... Auch eine Erkenntnis.

Während sich alle Beteiligten das Essen schmecken ließen, kamen sie noch einmal auf das Problem des Plastikmülls im Meer zu sprechen.

Wer, wie die Junior Ranger, mit offenen Augen durch die Supermärkte geht, wird merken, dass es gar nicht so einfach ist,  Plastik zu meiden. Trotzdem gibt es oft Alternativen, wie die Kinder feststellten. Machen Sie sich doch selbst einmal auf die Suche!

Die Schutten: Benni, Linnea, Christian und Tini


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